CABI
Verhaltensinventar für Kinder und Jugendliche (CABI)
Das CABI ist ein Fremdbeurteilungsfragebogen, der von den Eltern ausgefüllt wird, um ein breites Spektrum emotionaler, verhaltensbezogener und funktioneller Schwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen zu erfassen und zu quantifizieren. Die Elternversion 2.0 umfasst 11 Bereiche, die gemeinsam oder einzeln eingesetzt werden können: kognitive Verlangsamung (Sluggish Cognitive Tempo), Angst, Depression, Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität/Impulsivität, oppositionelles Trotzverhalten, eingeschränkte prosoziale Emotionen, soziale Beeinträchtigung, Ablehnung durch Gleichaltrige, sozialer Rückzug und schulische Beeinträchtigung. Durch sein modulares Format, präzise Antwortanker und die kurze Durchführungszeit ist es ein nützliches Instrument für das klinische Screening, die Eingangsdiagnostik und die Verlaufskontrolle.
- Anzahl der Fragen
- 79 Fragen
- Geschätzte Dauer
- 10 Minuten
- Sprache
- Deutsch
- Originalname
- Child and Adolescent Behavior Inventory
- Zielgruppe
- Eltern von Kindern/Jugendlichen
- Autor:innen
- G. Leonard Burns, SoYean Lee, Mateu Servera, Keith McBurnett, Stephen P. Becker (2012)
- Kategorie
- Jugendalter, Kindesalter
Vorschau der 79 Fragen
Auswertung und Interpretation
Bewerten Sie jedes Item nach dem auf dem Bogen angegebenen Anker. Die Teile 1 bis 7 werden von 0 bis 5 bewertet, die Teile 8 bis 11 von 0 bis 4. Vorzugsweise wird für jede Subskala ein Mittelwert berechnet, indem die Gesamtpunktzahl durch die Anzahl der beantworteten Items geteilt wird; dies erleichtert den Vergleich von Bereichen unterschiedlicher Länge. Höhere Werte weisen bei allen Subskalen auf mehr Schwierigkeiten hin, mit Ausnahme von Teil 7 zu eingeschränkten prosozialen Emotionen, dessen Items prosoziale Verhaltensweisen beschreiben und daher umgepolt werden müssen, um einen Schweregradwert zu erhalten. Die Interpretation erfolgt Subskala für Subskala unter Berücksichtigung des klinischen Kontexts, abgeglichener Beobachtungen und, sofern verfügbar, alters- und geschlechtsspezifischer Normen. Der Fragebogen dient dem Screening und der Verlaufskontrolle, nicht der eigenständigen Diagnosestellung.
Verfügbare Alternativen
Die Meinung von Psycholog:innen
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Klarheit und Verständlichkeit
—Sind die Instruktionen und Fragen des Tests für Patient:innen leicht verständlich?
Klinische Relevanz
—Misst der Test, was er messen soll, und ist er im klinischen Kontext nützlich?
Wahrgenommene Zuverlässigkeit der Ergebnisse
—Wirken die Ergebnisse zuverlässig und in ihrer Interpretation stimmig?
Dieses Testverfahren wird in etwa 6 Monaten in die Plattform aufgenommen
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