

SCID-D
Strukturiertes Klinisches Interview für dissoziative Störungen nach DSM (SCID-D)
Das SCID-D ist ein halbstrukturiertes klinisches Interview zur Beurteilung von Vorliegen und Schweregrad dissoziativer Störungen nach DSM-Kriterien. Es dient dazu, verschiedene Aspekte der Dissoziation zu erfassen, darunter Amnesie, Depersonalisation, Derealisation, Identitätsunsicherheit und dissoziative Identität, was die Differenzialdiagnose gegenüber anderen psychischen Störungen erleichtert.
- Anzahl der Fragen
- 276 Fragen
- Geschätzte Dauer
- 90 Minuten
- Sprache
- Deutsch
- Originalname
- Structured Clinical Interview for DSM Dissociative Disorders
- Zielgruppe
- Erwachsene, Jugendliche
- Autor:innen
- Marlene Steinberg (1994)
- Kategorie
- Dissoziative Störungen
Auswertung und Interpretation
Im Interview wird jedes Symptom nach Häufigkeit und Schweregrad bewertet. Die Beurteilung erfolgt anhand eines spezifischen Leitfadens: Jeder dissoziative Bereich wird getrennt analysiert und anschließend zu einem diagnostischen Gesamteindruck nach DSM-Kriterien zusammengeführt.
Nutzung
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Klarheit und Verständlichkeit
—Sind die Instruktionen und Fragen des Tests für Patient:innen leicht verständlich?
Klinische Relevanz
—Misst der Test, was er messen soll, und ist er im klinischen Kontext nützlich?
Wahrgenommene Zuverlässigkeit der Ergebnisse
—Wirken die Ergebnisse zuverlässig und in ihrer Interpretation stimmig?