SAS
Skala zur Selbstbehauptung (SAS)
Die Self-Assertion Scale (SAS) erfasst die Fähigkeit einer Person, sich in verschiedenen Alltagssituationen zu behaupten, etwa beim Ausdrücken von Gefühlen, Bitten, Ablehnungen und Meinungen gegenüber anderen. Das Verfahren ist in der klinischen Praxis besonders nützlich, um Schwierigkeiten mit der Selbstbehauptung zu erkennen, die mit Angst- oder depressiven Störungen oder mit Beziehungsproblemen zusammenhängen können. Es wird auch in Gruppentrainings zur Selbstbehauptung eingesetzt.
- Anzahl der Fragen
- 24 Fragen
- Geschätzte Dauer
- 10 Minuten
- Sprache
- Deutsch
- Originalname
- Self-Assertion Scale
- Zielgruppe
- Erwachsene, Jugendliche
- Autor:innen
- Anne-Lise Missotten, Olivier Luminet (2002)
- Kategorie
- Selbstsicherheit
Auswertung und Interpretation
Jedes Item wird auf einer Likert-Skala bewertet, in der Regel von 1 (nie) bis 5 (immer). Die Gesamtwerte ergeben sich aus der Summe der Antworten. Ein hoher Wert weist auf eine gute Fähigkeit zur Selbstbehauptung hin, ein niedriger Wert auf Schwierigkeiten, sich zu behaupten. Bei der Interpretation sind der Kontext der Durchführung und das klinische Gesamtbild zu berücksichtigen.
Die Meinung von Psycholog:innen
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Klarheit und Verständlichkeit
—Sind die Instruktionen und Fragen des Tests für Patient:innen leicht verständlich?
Klinische Relevanz
—Misst der Test, was er messen soll, und ist er im klinischen Kontext nützlich?
Wahrgenommene Zuverlässigkeit der Ergebnisse
—Wirken die Ergebnisse zuverlässig und in ihrer Interpretation stimmig?
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