SANS
Skala zur Erfassung der Negativsymptomatik (SANS)
Die SANS ist eine Fremdbeurteilungsskala zur Erfassung des Schweregrads der Negativsymptomatik bei Schizophrenie und allgemeiner bei Patient:innen mit psychotischer Störung. Das Verfahren erfasst fünf klinische Bereiche: Affektverflachung, Alogie, Abulie bzw. Apathie, Anhedonie bzw. Asozialität und Aufmerksamkeit. Es eignet sich vor allem für die Eingangsdiagnostik, die klinische Verlaufskontrolle und die Forschung.
- Anzahl der Fragen
- 25 Fragen
- Geschätzte Dauer
- 30 Minuten
- Sprache
- Deutsch
- Originalname
- Scale for the Assessment of Negative Symptoms
- Zielgruppe
- Erwachsene
- Autor:innen
- Nancy C. Andreasen (1983)
- Kategorie
- Psychotische Störungen
Vorschau der 25 Fragen
Auswertung und Interpretation
Jedes Item wird von der Fachkraft von 0 bis 5 bewertet, von „nicht vorhanden“ bis „schwer“; bei fehlenden Informationen kann das Item als nicht beurteilbar kodiert werden. Die 25 Bewertungen umfassen Einzelitems und globale Bewertungen für jeden der fünf Bereiche. Die Einschätzung stützt sich auf das klinische Gespräch und die Verhaltensbeobachtung in den vergangenen 30 Tagen. Je höher der Wert, desto ausgeprägter die Negativsymptomatik. In der Praxis stützt sich die Interpretation vor allem auf das Profil nach Bereichen und auf die globalen Bewertungen, da es keine allgemeingültigen Schweregrad-Cut-off-Werte für alle Kontexte gibt.
Die Meinung von Psycholog:innen
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Klarheit und Verständlichkeit
—Sind die Instruktionen und Fragen des Tests für Patient:innen leicht verständlich?
Klinische Relevanz
—Misst der Test, was er messen soll, und ist er im klinischen Kontext nützlich?
Wahrgenommene Zuverlässigkeit der Ergebnisse
—Wirken die Ergebnisse zuverlässig und in ihrer Interpretation stimmig?
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