Fragebogen zur Untersuchung von Essstörungen
Eating Disorder Examination Questionnaire

EDE-Q

Fragebogen zur Untersuchung von Essstörungen (EDE-Q)

Der EDE-Q ist ein maßgeblicher Selbstbeurteilungsfragebogen zur Erfassung der Essstörungspsychopathologie in den vergangenen 28 Tagen. Er ist aus dem klinischen Interview EDE abgeleitet und erfasst gezügeltes Essen, essensbezogene, figurbezogene und gewichtsbezogene Sorgen sowie mehrere zentrale Verhaltensweisen wie Essanfälle, Kontrollverlust, selbstinduziertes Erbrechen, Einnahme von Abführmitteln und exzessives Sporttreiben. Er wird von Psycholog:innen und spezialisierten Teams in klinischer Praxis und Forschung breit eingesetzt, zum Screening, zur Eingangsdiagnostik und zur Verlaufskontrolle der Symptomatik. Sein Hauptnutzen liegt darin, die Einschätzung des Schweregrads der Symptome zu standardisieren und die Verlaufsbeobachtung zu erleichtern, ohne eine vollständige klinische Diagnostik zu ersetzen.

Anzahl der Fragen
28 Fragen
Geschätzte Dauer
10 Minuten
Sprache
Deutsch
Originalname
Eating Disorder Examination Questionnaire
Zielgruppe
Jugendliche und Erwachsene
Autor:innen
Christopher G. Fairburn, Sarah J. Beglin (2008)
Kategorie
Essstörungen

Vorschau der 28 Fragen

Auswertung und Interpretation

Die ausgewerteten Items verwenden eine Skala von 0 bis 6. Vier Subskalen werden als Mittelwert der zugehörigen Items berechnet: Gezügeltes Essen (1 bis 5), Essensbezogene Sorgen (7, 9, 19, 20, 21), Figurbezogene Sorgen (6, 8, 10, 11, 23, 26, 27, 28) und Gewichtsbezogene Sorgen (8, 12, 22, 24, 25). Der Gesamtwert ist der Mittelwert der vier Subskalen. Die Items 13 bis 18 werden getrennt als Häufigkeiten pathologischer Verhaltensweisen interpretiert. Je höher die Werte, desto ausgeprägter die Symptomatik. Die Interpretationsschwellen variieren je nach Population und klinischem Kontext; der Fragebogen allein reicht für eine Diagnosestellung nicht aus.

Die Meinung von Psycholog:innen

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    Sind die Instruktionen und Fragen des Tests für Patient:innen leicht verständlich?

  • Klinische Relevanz

    —

    Misst der Test, was er messen soll, und ist er im klinischen Kontext nützlich?

  • Wahrgenommene Zuverlässigkeit der Ergebnisse

    —

    Wirken die Ergebnisse zuverlässig und in ihrer Interpretation stimmig?

Dieses Testverfahren wird in etwa 6 Monaten in die Plattform aufgenommen

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