SOPS
Skala für Prodromalsymptome (SOPS)
Die Skala für Prodromalsymptome (SOPS) ist ein klinisches Instrument zur Beurteilung des Schweregrads von Prodromalsymptomen, die mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer psychotischen Störung, insbesondere einer Schizophrenie, einhergehen. Die Skala wird vor allem in spezialisierten Einrichtungen bei Patient:innen mit hohem Risiko eingesetzt.
- Anzahl der Fragen
- 19 Fragen
- Geschätzte Dauer
- 30 Minuten
- Sprache
- Deutsch
- Originalname
- Scale of Prodromal Symptoms
- Zielgruppe
- Jugendliche, junge Erwachsene
- Autor:innen
- Barbara A. Cornblatt, Thomas H. McGlashan, Scott W. Woods, Jean Addington (2001)
Vorschau der 19 Fragen
Auswertung und Interpretation
Die SOPS umfasst 19 Items in vier Bereichen: positive, negative, desorganisierte und allgemeine Symptome. Jedes Item wird von 0 (nicht vorhanden) bis 6 (schwer und psychotisch) bewertet. Gesamtwert und Subskalenwerte ermöglichen es, das Symptomprofil der untersuchten Person zu beschreiben und ein mögliches Risiko für den Übergang in eine Psychose zu erkennen.
Die Meinung von Psycholog:innen
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Klarheit und Verständlichkeit
—Sind die Instruktionen und Fragen des Tests für Patient:innen leicht verständlich?
Klinische Relevanz
—Misst der Test, was er messen soll, und ist er im klinischen Kontext nützlich?
Wahrgenommene Zuverlässigkeit der Ergebnisse
—Wirken die Ergebnisse zuverlässig und in ihrer Interpretation stimmig?
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