Leyton-Zwangsinventar
Leyton Obsessional Inventory

LOI

Leyton-Zwangsinventar (LOI)

Das Leyton-Zwangsinventar ist ein Selbstbeurteilungsfragebogen zur Erfassung und Quantifizierung von Zwangssymptomen und ihren Auswirkungen. Es war in der klinischen Psychologie und Psychiatrie lange weit verbreitet und erfasst intrusive Gedanken, Zweifel, Kontrollieren, Rituale, Ordnung, Sauberkeit und weitere Erscheinungsformen des Zwangsspektrums. Es liefert eine Gesamteinschätzung der Symptome und der damit verbundenen Belastung, seine Interpretation muss jedoch klinisch bleiben und durch ein Gespräch ergänzt werden.

Anzahl der Fragen
69 Fragen
Geschätzte Dauer
15 Minuten
Sprache
Deutsch
Originalname
Leyton Obsessional Inventory
Zielgruppe
Erwachsene
Autor:innen
John Cooper (1970)

Auswertung und Interpretation

Die Items werden in der Regel dichotom mit Ja/Nein beantwortet, um vorhandene Symptome zu erfassen. Die zustimmenden Antworten werden zu einem Symptomwert addiert; anschließend können die bejahten Symptome mit Einschätzungen von Widerstand und Belastung bzw. Beeinträchtigung gewichtet werden. Ein höherer Wert weist auf ausgeprägtere und umfassendere Zwangssymptome hin. Die Interpretation stützt sich vor allem auf das klinische Gesamtprofil; es gibt keinen einzelnen allgemeingültigen Cut-off-Wert, der isoliert verwendet werden sollte.

Die Meinung von Psycholog:innen

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  • Klarheit und Verständlichkeit

    —

    Sind die Instruktionen und Fragen des Tests für Patient:innen leicht verständlich?

  • Klinische Relevanz

    —

    Misst der Test, was er messen soll, und ist er im klinischen Kontext nützlich?

  • Wahrgenommene Zuverlässigkeit der Ergebnisse

    —

    Wirken die Ergebnisse zuverlässig und in ihrer Interpretation stimmig?

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