Diagnostische Beurteilung von Menschen mit schwerer Behinderung
Diagnostic Assessment for the Severely Handicapped

DASH-II

Diagnostische Beurteilung von Menschen mit schwerer Behinderung (DASH-II)

Der DASH-II ist ein Fragebogen zur Erfassung psychopathologischer Auffälligkeiten bei Menschen mit schwerer bis schwerster Intelligenzminderung. Er wird von einer nahestehenden Person, einer Betreuungsperson oder einer Fachkraft ausgefüllt, die die beurteilte Person gut kennt. Das Verfahren erfasst 13 klinische Bereiche, darunter Angst, Depression, Manie, Autismus, Schizophrenie, Stereotypien, Selbstverletzung, Schlaf-, Ess- und Ausscheidungsstörungen sowie Impulskontrolle. In der klinischen Praxis hilft es Psycholog:innen, Symptome zu erkennen, die oft schwer zu verbalisieren sind, das Gespräch zu strukturieren, Häufigkeit, Dauer und Schweregrad der beobachteten Verhaltensweisen objektiv zu dokumentieren und anschließend die diagnostische Abklärung und die Begleitung auszurichten. Es ist ein Instrument zum Screening und zur Unterstützung klinischer Entscheidungen, keine Diagnose an sich.

Anzahl der Fragen
84 Fragen
Geschätzte Dauer
15 Minuten
Sprache
Deutsch
Originalname
Diagnostic Assessment for the Severely Handicapped
Zielgruppe
Schwere/schwerste Intelligenzminderung
Autor:innen
Johnny L. Matson, Wilkins I. Gardner, David A. Coe, Robert Sovner (1995)

Auswertung und Interpretation

Jedes Item wird in drei Dimensionen (Häufigkeit, Dauer und Schweregrad) bewertet, in der Regel auf einer Skala von 0 bis 2 auf Grundlage der jüngsten Beobachtungen der antwortenden Person. Die Werte werden je Subskala summiert. Die Interpretation stützt sich auf bereichsspezifische Cut-off-Werte. Bei mehreren Hauptsubskalen beruht die klinische Auffälligkeit auf einem Häufigkeitswert oberhalb des Referenz-Cut-off-Werts im Manual. Bei einigen Verhaltenssubskalen kann bereits ein einziges Item mit klinisch bedeutsamem Schweregrad ausreichen, um auf ein abzuklärendes Problem hinzuweisen. Die Ergebnisse müssen mit dem klinischen Gespräch, der Entwicklungsanamnese, medizinischen Daten und dem Umfeldkontext abgeglichen werden.

Die Meinung von Psycholog:innen

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    Sind die Instruktionen und Fragen des Tests für Patient:innen leicht verständlich?

  • Klinische Relevanz

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    Misst der Test, was er messen soll, und ist er im klinischen Kontext nützlich?

  • Wahrgenommene Zuverlässigkeit der Ergebnisse

    —

    Wirken die Ergebnisse zuverlässig und in ihrer Interpretation stimmig?

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